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Historischer Kalender

1836-1898: Von der Gründung bis zum Bau der Traditionswerft

8. Juli 1836 Gründung der Elbdampfschiffahrts-Gesellschaft
30. Juli 1837 Erste offizielle Fahrt des Dresdner Dampfbootes „Königin Maria“ von Dresden nach Meißen
6. August 1837 Erste Fahrt nach Rathen
Im Jahr 1857 Bau der Werft Blasewitz
Im Jahr 1863 Erwerb von Ufergrundstücken als Anlegestellen
26. März 1867 Umfirmierung in Sächsisch-Böhmische Dampfschiffahrts-Gesellschaft (SBDG)
Bilanz 1879 Indienststellung des Raddampfers „Dresden III“, des ältesten, noch heute unter dem Namen „Stadt Wehlen“ im Einsatz befindlichen Raddampfers
Schiffskapazität: 20 Dampfer
1894 Bestand: 28 Dampfschiffe
Im Jahr 1898 Bau der Traditionswerft Laubegast, die erste Werft in Blasewitz wird aufgegeben
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1901-1936: Neuer Liegeplatz und Jubiläum

1901 Mit einem Bestand von 36 Dampfschiffen befördert das Unternehmen 3.460.151 Fahrgäste
Im Jahr 1910 Alle Raddampfer erhalten ihren Liegeplatz am Dresdner Terrassenufer und gehören seitdem zum typischen Bild der Stadt.
Bilanz 1911 Die Sächsisch-Böhmische Dampfschiffahrtsgesellschaft besitzt 33 Dampfschiffe und beschäftigt 535 Mitarbeiter.
29. Januar 1917 Geschlossene Eisdecke von Posta bis Leitmeritz, Abgabe und Verkauf von 10 Dampfschiffen
1919 14 Schiffe werden umbenannt (anstelle der Monarchennamen erhalten sie Ortsnamen)
21. März 1923 Gründung der „Sächsisch-Böhmischen Dampfschiffahrts-
Aktiengesellschaft“ (SBDA)
Im Jahr 1928 Statt des traditionellen grün-weißen Anstrichs in den sächsischen Landesfarben erhalten die Schiffe einen komplett weißen Anstrich.
Im Jahr 1929 Der vorläufig letzte Neubau, der Salondampfer „Leipzig“, der heute noch im Einsatz ist, verlässt die Werft Laubegast.
8. Juli 1936 100-jähriges Jubiläum mit großer Flottenparade
Im Jahr 1940 Beförderung von fast 3 Millionen Passagieren
Im Jahr 1942 Tarnanstrich der Schiffe (2. Weltkrieg), Einsatz der Schiffe zur Evakuierung und als Lazarett
Nach 1945 Durch Kriegsschäden und Reparationsabgaben an die ČSR und die Sowjetunion schrumpfte der Dampferbestand auf acht einsatzfähige Raddampfer.
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1948-2005: Von der Verstaatlichung bis zum Jahrhunderthochwasser

1. Juli 1948 Die Sächsisch-Böhmische Dampfschiffahrts-Aktiengesellschaft wird mit ihrer nach Behebung von Kriegsschäden wieder 16 Raddampfer umfassenden Flotte zum volkseigenen Betrieb (VEB) „Elbeschiffahrt Sachsen“.
1950 Bildung der DSU (Deutsche Schiffahrts- und Umschlags-
betriebszentrale) mit Sitz in Potsdam
1956 Auflösung der DSU, verzweigte sich in mehrere Unternehmen u.a. „VEB Fahrgastschiffahrt und Reparaturwerft Dresden“. Die Schiffe fahren von da ab unter der Flagge „Weiße Flotte“.
1. Januar 1957 Bestand: 16 Schiffe, 3.137.000 Fahrgäste
1963/64 Indienststellung von vier modernen diesel-elektrischen Seitenradschiffen aus der Werft Roßlau
1965 erste Fahrten per Reisebüro in die CSSR
1967 Umbenennung in „VEB Fahrgastschiffahrt Dresden“.
1974/75 Indienststellung der Motorbegleitboote „NEWA“ und „MOSKWA“ für den Schnellverkehr zwischen Dresden und Bad Schandau
ab 1980 19 Schiffe im Einsatz.
1980 Die Maschine vom Raddampfer „Diesbar“ wird als Technisches Denkmal unter Schutz gestellt, das gesamte Schiff dann 1985.
1837 bis 1982 Die Dresdner Elbschiffahrt hat in dieser Zeit insgesamt 82 Personenschiffe in ihrem Besitz.
Ende 1992 Das Unternehmen wird von der Treuhand an die Conti Reederei übergeben und firmiert jetzt unter Sächsische Dampfschiffahrts GmbH & Co. Conti Elbschiffahrts KG.
Mitte 1994 Mit den acht – für ca. 26 Mio. DM – historisch rekonstruierten Seitenraddampfern, den zwei modernen Neubauten, den Schwester-Salonschiffen „Gräfin Cosel“ und „August der Starke“, sowie zwei weiteren Motorschiffen ist die älteste und größte Raddampferflotte der Welt wieder zum „Stolz Sachsens“ avanciert.
24. August 1996 Mit einem großen Volksfest und Gästen aus Europa feierte die Sächsische Dampfschiffahrt ihr 160-jähriges Jubiläum.
März 1998 "die flotte Schiffsgastro-
nomie GmbH“, ein Tochter-
unternehmen von Hilton International, übernimmt die gastronomische Bewirtschaftung aller 12 Schiffe
Oktober 1998 Die Sächsische Dampfschiffahrt begrüßt ihren 3.333.333. Fahrgast seit Wiederaufnahme des Fahrbetriebes unter der Flagge der Sächsischen Dampfschiffahrt im Jahre 1993.
Dezember 1999 Rückkauf des PD „Krippen“ von der Meissner Dampfschiff Reederei Junghans & Steuer GmbH durch die Sächsische Dampfschiffahrts GmbH & Co. Conti Elbschiffahrts KG.
Ende 1999 Erstmalig seit der Neugründung 1993 erwirtschaftet das Unternehmen einen Gewinn.
August 2000 Wiederindienststellung Raddampfer "Krippen"
10. - 31. Aug. 2002 Hochwasser in Dresden, Pegelhöchststand am 17. August 2002: 9,40 m in Dresden. Einstellung der Schifffahrt für mehrere Wochen. Es gab keine Schiffsverluste.
2003 Wochenlanges Niedrigwasser – Pegel Dresden unter 80 Zentimeter. Dadurch zahlreiche Einbußen an Linien-, Sonder- und Charterfahrten.
2006 Neues Rekordjahr für die Sächsische Dampfschiffahrt, ca. 760.000 Passagiere, Umsatz ca. 9,3 Mio. Euro, Gewinn 1,5 Mio. Euro
2007 752.000 Passagiere, Umsatz ca. 9,5 Mio. Euro,
Gewinn 1,6 Mio Euro
2008 650.000 Passagiere, Umsatz ca. 8,5 Mio. Euro,
Gewinn ca. 140.000 Euro
2009 651.701 Passagiere, Umsatz ca. 8,77 Mio. Euro
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