Die Personendampfschifffahrt auf der Elbe kann auf eine über 170-jährige Geschichte zurückblicken. Am 8. Juli 1836 erhielten
zwölf Dresdner Bürger das Privileg zur Dampfschifffahrt im Königreich Sachsen. Kurz danach wurde die
Elbdampfschiffahrts-Gesellschaft gegründet.
Der Firmenname wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach geändert. 1910 erhielt die Flotte ihren endgültigen Liegeplatz
am Dresdner Terrassenufer unterhalb der Brühlschen Terrasse, 1911 zählte sie bereits 33 Dampfschiffe. Nach 1945 ging
der Bestand auf acht Schiffe zurück. In der Zeit der DDR fuhren die Dampfer zuletzt unter der Flagge der
„Weiße Flotte Dresden“ und danach einer zunächst ungewissen Zukunft entgegen.

Historische Postkarte
Im Dezember 1999 kaufte die Sächsische Dampfschiffahrt den Personendampfer „Krippen“ zurück, der nach seiner Überholung auf der Laubegaster Werft im Sommer 2000 als neunter historischer Raddampfer wieder in die Flotte eingegliedert wurde.











